Rena Fischer saves LUDWIG

10:50 Uhr las ich auf der Straßenbahnanzeige, als ich endlich am Dom ausstieg. An einem Samstag einigermaßen schnell sein Ziel in Köln zu erreichen gleicht einem kleinen Wunder, aber manchmal darf man auch mal Glück haben. Die Stufen zur Haupthalle nehme ich mittlerweile ohne Grummeln in Kauf – so ist man einfach schneller unterwegs. Es war sommerlich warm und in ein paar Minuten sollte Rena schon in Köln ankommen. Ein Blick auf mein Smartphone verriet mir, dass es keine Verspätung geben sollte, sonst wollte sie mir schreiben. Ich stürmte in den Laden, vorbei an meinen Kollegen, auf der Suche nach Jenny, die natürlich schon längst da war. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Kurze Begrüßung, eben schnell die Tasche abgelegt und dann haben wir uns auf den Weg zum Gleis gemacht, auf dem wir Rena erwarteten. Kurz bevor wir aus dem Laden rannten, sah ich aus den Augenwinkel Tanja Voosen, die – wie wir gleich darauf erfuhren – mit Amelie Murrmann an einem unserer Tische stöberten. Sie waren schon seit fast einer Stunde in der Buchhandlung, was meine Gewissensbisse, es gerade eben nur so geschafft zu haben, nicht unbedingt minderten. Dennoch war da ganz viel Freude, dass Rena schon erwartet wurde! Wir waren zuvor ganz ungläubig gewesen, dass sich eine Autorin nur für uns – saveLUDWIG – frühmorgens auf dem Weg machen wollte, um uns zu unterstützen. Da war unglaublich viel Dankbarkeit, was wir empfanden und immer noch empfinden. Zusammen mit Tanja und Amelie sind war dann zu Gleis 5 aufgebrochen. Auf dem Gleis selber waren wir die einzigen, die keine Koffer im Schlepptau hatten, stattdessen stellten wir uns auf die Zehenspitzen und hielten nach Rena und Timo Ausschau, die irgendwo im Menschenschwarm, der sich aus den Türen des ICE über das Gleis ausbreitete, sein mussten. Nichts zu sehen. Rena ging auch nicht ans Telefon, also zischte Jenny los. Die beiden waren uns tatsächlich entwischt. Tanja, Amelie und ich sind wieder zur Buchhandlung zurück, in der wir auf der obersten Empore Rena und Timo fanden. 19429907_484912861860153_5607043556570827161_nEndlich! Nach so langem Chatten, Tüfteln und Machen lernten Jenny und ich Rena kennen, die noch sehr viel sympathischer war, als wir es eh schon annahmen. Ein bisschen Smalltalk, die ersten Fotos, dann ging es zu den Büchern. Es hat so viel Spaß gemacht über meine Lieblingsbücher zu sprechen und den anderen beim Schwärmen von deren Lieblingen zuzuhören, dass die Zeit bis zur Lesung beinahe wie im Flug verging. Wir waren ein kleiner Kreis, der sich um Rena bildete. Wir lauschten gespannt den Textstellen, die sie für uns mitgebracht hatte. Nach der Lesung ist vor der Lesung. Rena beantwortete alle Fragen ihrer Fans und stellte ihre neuen Projekte vor, an denen sie gerade arbeitet – darauf können wir uns schon alle freuen! Es war wirklich eine unterhaltsame Gesprächsrunde, mit ganz lieben Menschen.

Rena verabschiedete sich kurz danach – sie musste leider wieder nach Hause. Wir hoffen natürlich, dass wir in Kontakt bleiben und freuen uns sehr, so einen schönen Tag gehabt zu haben und so viele nette Menschen kennen gelernt zu haben! Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Gästen & den lieben Erwähnungen auf den Blogs der folgenden Buchblogger Stephanie und Svenja & Jasmine.

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